Ausbildung
Für fast alle Wissenschaftler ist die Tätigkeit am ABI Ausgangspunkt für Karrieren in der Wissenschaft, in Behörden oder Institutionen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit im In- und Ausland, aber auch in der freien Wirtschaft. Jedes Jahr wechseln einige feste und freie Mitarbeitern in andere Positionen über.
Von den über 100 ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist heute etwa ein Drittel als Professorin oder als Professor an deutschen oder ausländischen Universitäten. Ein Fünftel ist in anderen wissenschaftlichen Bereichen tätig. Ein weiteres Fünftel arbeitet in Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und ein gutes Dutzend ist Ministerialbeamtin und -beamter geworden. Viele sind Unternehmerinnen oder Unternehmer oder besetzen andere Positionen in der freien Wirtschaft und einige arbeiten in publizistischen Berufen. Ein Fünftel aller ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt aus dem Ausland.
Mitarbeit in der Forschung
Die Ausbildung und Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für die sozialwissenschaftliche Entwicklungsländerforschung kann sich nicht allein auf ein herkömmliches Studium bzw. reinen Wissenstransfer beschränken. Sie wird in der Regel durch aktive Mitarbeit in Forschungsprojekten ermöglicht. Dadurch weisen die Forschungsprojekte des ABI zugleich eine Ausbildungskomponente auf. Am ABI sind in der Regel 3-5 Doktoranden tätig, eine Bewerbung als Doktorand ist jederzeit möglich.
Lehrtätigkeit an der Universität
Für Studenten der Universität Freiburg bieten Mitarbeiter des Instituts als Professoren, Privatdozenten und Lehrbeauftragte Lehrveranstaltungen mit entwicklungsländerbezogener Thematik an. Aktuelle Informationen hierzu enthält das Vorlesungsverzeichnis des Seminars für Wissenschaftliche Politik.
Seminare, Vortragsreihen und politische Bildung
An die akademische wie allgemeine Öffentlichkeit richten sich vom ABI regelmäßig angebotene Seminare und Vorträge; während der Vorlesungszeit finden sie wöchentlich statt. In unregelmäßigen Abständen, insbesondere bei Besuchen ausländischer Gastwissenschaftler, werden um die Mittagszeit das Luncheon-Seminare abgehalten. Gemeinsam mit dem Colloquium Politicum der Universität Freiburg veranstaltet das Institut regelmäßige Vortragsveranstaltungen, darunter das einmal jährlich stattfindende Freiburger Symposium zur Entwicklungspolitik. Im Bereich der politischen Bildung wird die Expertise des ABI regelmäßig von staatlichen und kirchlichen Einrichtungen, politischen Stiftungen und Schulen angefragt.
Fortbildungsmaßnahmen
Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit sind eine weitere Adressatengruppe. Mitarbeiter des ABI führen Einzelberatungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausbildungskurse u.a. für GIZ/InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gemeinnützige GmbH), politische Stiftungen und kirchliche Träger durch. Unterstützt durch den DAAD werden darüber hinaus immer wieder summer schools für Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungsländern durchgefüht.
Praktikum
Das Arnold-Bergstraesser-Institut bietet Studierenden der Politik- und Sozialwissenschaften die Möglichkeit im Rahmen eines Praktikums einen weit reichenden Einblick in die wissenschaftliche und praktische Arbeit des Instituts zu erhalten.
Arnold-Bergstraesser-Preis
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg verleiht in Kooperation mit dem Arnold-Bergstraesser-Institut jährlich den Arnold-Bergstraesser-Preis für Politikwissenschaft für eine herausragende Dissertation. Der Preis wird gestiftet von der Freiburger Eugen-Martin-Stiftung.
Preisträger in diesem Jahr ist Arndt Christian-Andrew Michael, der für seine Dissertation „India’s Foreign Policy and Panchsheel-Multilateralism - The Impact of Norm Sublimation, Norm Localization and Competing Regionalism on South Asian Regional Multilateralism.“ asugezeichnet wurde.
Preisträger der vergangenen Jahre

