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Shorunkeh-Sawyerr, M.A. Onike

Portrait von Onike Shorunkeh-Sawyerr
E-Mail:
onike.shorunkehsawyerr [at] gmail.com
Telefon:
+49 (0)151 19687959
Forschungsbereiche:
Migrationspolitik der Afrikanischen Union (AU) und regionaler Organisationen in Afrika (RECs), deutsche und europäische Entwicklungszusammenarbeit im Kontext Migration, Wissensproduktion, postkoloniale Ansätze
Regionale Schwerpunkte:
AU und RECs, anglophones Westafrika
Berufserfahrung:
2022-2025
Beraterin, GIZ, Projekt „Unterstützung der AU im Bereich Arbeitsmigration und Personenfreizügigkeit“, Addis Abeba, Äthiopien
2018-2022
Beraterin, GIZ, Projekt „Förderung des Forschungs- und Bildungsprogramms der AU im Bereich Frieden und Sicherheit“, Addis Abeba, Äthiopien
2016-2018
Junior Beraterin, GIZ, Projekt „Sektorvorhaben Migration und Entwicklung“, Eschborn, Deutschland
2015-2016
Gutachterin zu Themen im Bereich Migration und Entwicklung
2015-2016
Forschungsassistentin, Delhi Policy Group (DPG), Neu-Delhi, Indien
Ausbildung:
Seit 2025
Promotionsstudentin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und Zentrum für Globale Migrationsstudien (CeMig), Universität Göttingen
2005-2014
Magister Artium (M.A.) in Ethnologie/Afrikastudien, Soziologie und Politikwissenschaft, Universität Mainz

Arbeitstitel: African Perspectives on German Development Cooperation on Migration with Africa

Zusammenfassung: Shorunkeh-Sawyerrs Forschung befasst sich mit programmatischen Verschiebungen in der deutschen und europäischen (EU) Entwicklungszusammenarbeit (EZ) im Kontext von Migration und Flucht aus und innerhalb Afrikas seit dem sogenannten „Sommer der Migration“ 2015. Sie interessiert sich für die sich wandelnden Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und den afrikanischen Partnern auf unterschiedlichen politischen Ebenen.

Das Promotionsprojekt untersucht, wie afrikanische Akteur*innen die sich wandelnden und teils widersprüchlichen programmatischen Logiken im Migrationsbereich – Rückkehr und Reintegration, die „Bekämpfung“ von Flucht- und Migrationsursachen und die Förderung regulärer Arbeitsmigration von Afrika nach Europa – interpretieren, navigieren und aushandeln. 

Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle afrikanischer Migrationsexpert*innen als Broker bzw. intermediären Akteur*innen, die zwischen den unterschiedlichen institutionellen und politischen Kontexten vermitteln. Die Arbeit ist in der postkolonialen kritischen Migrationsforschung verortet und greift auf Ansätze der politischen Ethnographie zurück.