Internationale Hochschulkooperationen der Zukunft

Außenwissenschaftspolitik am Beispiel von Transnationalen Bildungsangeboten (TNB)
Erscheinungsjahr: 
2020

Hochschulen sind mit einer Komplexität von Aufgaben und Kontexten bzw. Rahmenbedingungen konfrontiert, die sie managen und einordnen müssen. Die Internationalisierung von Hochschulen bietet die Chance, mit neuen Partnern in Lehre, Forschung und Transfer zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig erhöht sich der Wettbewerb für deutsche Hochschulen im globalen Wissenschaftsmarkt. Mit der fortschreitenden Internationalisierung rücken auch Diskurse über Wissenschaftsfreiheit und Migrationsprozesse in den Vordergrund. Die aktuelle gesamtgesellschaftliche digitale Transformation über dies betrifft auch Wissenschaftsorganisationen in allen Leistungsbereichen. Vor dem Hintergrund dieser tiefgreifenden globalen Umbrüche wird in der Studie der Frage nachgegangen, wie internationale Hochschulkooperationen der Zukunft gestaltet werden sollten und welchen Beitrag hier zu insbesondere Transnationale Bildungsangebote (TNB) zu leisten vermögen. Grundlage der Studie bilden eine Literaturrecherche und zahlreiche Experteninterviews. Außerdem besuchte die Autorin Fachkonferenzen, die thematische Teilaspekte der Studie aufgreiffen wie bspw. die Digitalisierung in der Internationalisierung von deutschen Hochschulen. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass TNB aus Deutschland das Potenzial haben, stabile internationale Hochschulpartnerschaften langfristig zu etablieren und somit zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Außenwissenschaftspolitik Deutschlands sind.