Migration im Senegal: ABI-Veranstaltung vor Ort

26. November 2019

Das ABI richtet in mehreren westafrikanischen Ländern Veranstaltungen zum Thema Migration aus. Es geht dabei um die Verbreitung der Forschungsergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance" direkt vor Ort. Das Forschungsprojekt ist explizit partizipativ konsipiert und kommt mit der Veranstaltungsreihe diesem Gedanken nach. Die nächste Veranstaltung findet in Dakar/Senegal in Zusammenarbeit mit der Friedrich-ebert-Stiftung statt. Weitere Informationen folgen.

Die Reihe startete bereits am 4. Juli 2019 in Gambia, wo ABI-Mitarbeiterin Judith Altrogge in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung die Studie "The Political Economy of Migration Governance in The Gambia" vorstellte. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Am 8. Juli folgte eine weitere Veranstaltung in Nigeria, organisiert von ABI-Mitarbeiter Kwaku Arhin-Sam unter dem Titel "Governing Migration in Nigeria: What ist the Real Agenda and Whose Agenda is it?" mit einem Beitrag des deutschen Botschaftes in Nigeria. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Informationen zur Veranstanstaltung und deren Hintergründen hier. Zusammen mit Franzisca Zanker publizierte er einen Policy Brief über seiner Forschung.

Am 18. September 2019 richtete das ABI eine Veranstaltung zum Thema Migration in Niamey/Niger in Zusammenarbeit mit dem Laboratoire d'Etudes et de Recherche sur les Dynamiques Sociales et le Développement Local (LASDEL) aus. ABI-Mitarbeiterin Leonie Jegen stellte ihre Forschungsarbeit zum Thema vor und publizierte zusammen mit Franzisca Zanker darüber einen Policy Brief.

Ein weiterer Termin ist geplant: am 21./22. November 2019 am Centre for Migration Studies in Accra/Ghana.

Das Forschungsprojekt "The Political Economy of West African Migration Governance – Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance" untersucht noch bis Dezember 2019, wie die Instrumente und Institutionen zur Migrationssteuerung erstellt und implementiert werden, welche Interessen und Akteure einbezogen oder ausgeschlossen sind und welcher gesellschaftlichen Diskurs diese Interessen umgibt. Die qualitative Studie konzentriert sich auf vier Fallstudien – Gambia, Niger, Nigeria und Senegal – und basiert auf Feldforschung, einschließlich halbstrukturierter Interviews in den betreffenden Ländern.

Veranstaltungsort: 
Dakar/Senegal