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Afua Boatemaa Yakohene von der University of Ghana zu Gast bei ABI

Portrait Afua Boatemaa Yakohene / ABI Logo

Afua Boatemaa Yakohene war von Juni bis August 2026 am ABI zu Gast.

Afua Boatemaa Yakohene, Senior Research Fellow am Legon Centre for International Affairs and Diplomacy der University of Ghana, war drei Monate lang (Juni bis August) als Gastwissenschaftlerin zu Gast am ACT und ABI in Freiburg.

 

In a short Q&A, she shares her expectations towards and insights from her stay.

 

Wie haben Sie das ACT und das ABI kennengelernt?

Meine Verbindung zum Africa Centre for Transregional Research (ACT), zum ABI und der Universität Freiburg entstand durch meine Zusammenarbeit mit Tim Glawion im Jahr 2025. Zwischen August und Dezember haben wir damals gemeinsam die 13. interdisziplinäre Stipendiatengruppe (IFG 13) von MIASA an der University of Ghana geleitet. 

Diese Erfahrung förderte nicht nur eine produktive akademische Partnerschaft, sondern führte auch zu meinem Gastaufenthalt am ABI und am ACT der Universität Freiburg. Es war eine bereichernde Zeit, geprägt von der Unterstützung, den Erkenntnissen und der Kollegialität von Tim und vielen herausragenden Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich das Vergnügen hatte, zusammenzuarbeiten.

 

Was war Ihr Ziel während Ihres Aufenthalts, welche Erwartungen hatten Sie und an welchem Projekt haben Sie gearbeitet?

Durch meinen Aufenthalt wollten Tim und ich unser IFG-Working Paper gemeinsam mit unseren IFG-Kolleg*innen weiterentwickeln. Außerdem hatte ich mir vorgenommen, weitere Kolleg*innen aus Wissenschaft und Praxis kennenzulernen, die zu Afrika arbeiten. Ich wollte konstruktives Feedback zu unserer Arbeit erhalten und die akademische Zusammenarbeit stärken. 

Dies gelang uns durch die Präsentation unseres Papers auf der Konferenz „African Perspectives on Global Transformation“, die vom 26. bis 28. August 2026 in Basel stattfand. Die Konferenz wurde gemeinsam von der Schweizerischen Gesellschaft für Afrikastudien (SGAS/SSEA) und der Vereinigung für Afrikastudien in Deutschland (VAD) organisiert und vom ZASB-Forschungsnetzwerk Afrika an der Universität Basel ausgerichtet. Im Anschluss an die Konferenz hielten wir am ABI einen VAD-Nachbereitungsworkshop ab, bei dem wir das erhaltene Feedback reflektieren und das Arbeitspapier weiter verfeinern konnten.

Darüber hinaus nutzte ich die Gelegenheit, meine Forschung zu den geschlechtsspezifischen Auswirkungen politischer, sozialer und sicherheitspolitischer Entwicklungen auf Männer, Frauen, Jungen und Mädchen in Afrika voranzutreiben. In meiner Arbeit untersuche ich, wie verschiedene Maßnahmen diese Herausforderungen angehen und gleichzeitig zu nachhaltigem Frieden beitragen. Das Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend für die Entwicklung inklusiver und wirksamer Strategien, die langfristige Stabilität, sozialen Zusammenhalt und Friedensförderung auf dem gesamten Kontinent fördern.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit, mein eigenes Working Paper im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe „Africa Talk“ am 22. Juni 2026 an der Universität Freiburg vorzustellen. Im Anschluss an diesen Vortrag erhielt ich eine wertvolle Rückmeldung von Andreas Mehler, dem Direktor des ABI, dessen Feedback dazu beitrug, die konzeptionellen und analytischen Grundlagen des Papiers zu stärken.

Zwei Frauen und ein Mann stehen zusammen und schauen in die Kamera.

Afua Boatemaa Yakohene, Andreas Mehler und Mary B. Setrana am ABI, August 2026.

Was war für Sie die wichtigste Erkenntnis aus Ihrem Aufenthalt?

Mein Aufenthalt in Freiburg war sowohl in akademischer als auch in persönlicher Hinsicht eine unschätzbare Erfahrung. Ich habe bedeutende Fortschritte in meiner Forschung erzielt, mein Netzwerk erweitert und Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Publikationen ausgelotet. Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen hat mir neue Perspektiven eröffnet, die meine Forschung und meine berufliche Entwicklung auch weiterhin prägen werden.

Was ich außerdem besonders schätze, ist der kollegiale Geist am ABI. Vor allem die „Monday Morning Meetings“ haben ein Gefühl der Gemeinschaft, des intellektuellen Austauschs und der Unterstützung geschaffen, das mir noch lange nach meiner Abreise erhalten bleiben wird.

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