Direkt zum Inhalt

Anas Ansar über die Rolle der Diaspora für die Rohingya

Portrait von Anas Ansar und Logo der Zeitung The Daily Star

Eine neue politische Stimme entsteht aus der Rohingya-Diaspora. Warum das wichtig ist

In der Tageszeitung Daily Star aus Bangladesch weist ABI-Mitarbeiter Anas Ansar auf einen Wandel in der politischen Organisation der Rohingya hin:

„Die Rohingya-Krise hat in den letzten fünf Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen, insbesondere seit dem Militärputsch in Myanmar im Jahr 2021. Angesichts des sich weiter verschärfenden Bürgerkriegs bleiben die Aussichten auf eine nachhaltige Lösung für die anhaltende Vertreibung und eine Rückkehr in die Heimat weiterhin in weiter Ferne. Fast ein Jahrzehnt nachdem fast eine Million Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch geflohen sind baut eine neue Generation von Rohingya etwas auf, das es in dieser Form zuvor noch nicht gab: eine transnationale, digital vernetzte politische Gemeinschaft. Die Welt sollte anfangen, ihr Gehör zu schenken.“

Ansar hebt die Rolle der Frauen in diesem Prozess hervor, warnt jedoch auch davor, soziale Medien zu romantisieren: „Dieselben Plattformen, die verfolgten Gemeinschaften mehr Einfluss verschaffen können, können diese auch spalten, Falschinformationen verbreiten und schutzbedürftige Menschen der Überwachung und Manipulation aussetzen.“

Lesen Sie auf der Website des „Daily Star“ Ansars vollständige Argumentation dazu, inwiefern die digital vernetzte Diaspora eine Chance für politische Vertretung darstellt (auf Englisch).

Newstyp:
Medienbeiträge