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Auszeichnung ‚Global Souths Hub Best Contribution Prize‘ für Viviana García Pinzón

Fotos der drei Gewinner*innen, im Hintergrund Grafiken eines Pokals und eines Computers. Auf dem Bild steht in Großbuchstaben "Congratulations!", im Hintergrund noch die Wörter "Innovation", "Creativity", "Clarity", "Concise", "Inspirational". Der Hintergrund ist sehr farbenfroh.
© Global Souths Hub

Gemeinsam mit Ana María Cruz und Jan Grill hat ABI-Mitarbeiterin Viviana García Pinzón den ‚Global Souths Hub Best Contribution Prize‘ gewonnen.
 

Sie wurden für ihren Beitrag "The Politics of Care: The Pot Lid of Resistance in Colombia's Street Cooking" ausgezeichnet. In dem Artikel beleuchten sie Street Cooking als politischen Widerstand. García Pinzón, Cruz und Grill konzentrieren sich darin auf die Erfahrungen von Frauen mit Community Cooking in Cali, Kolumbien während des sog. Paro Nacional (nationalen Streiks) von 2021. Sie zeigen, dass Care-Arbeit nicht nur eine Frage des (Über-)Lebens ist, sondern in diesem Kontext auch zu einer Form des Widerstands und politischen Protests wird. So reflektieren sie die Komplexität und Widersprüchlichkeit von Care und Care-Arbeit sowie die politischen Implikationen und das Potential dieser im Kontext von Protest, Gewalt und Marginalisierung.

Der Global Souths Hub Best Contribution Prize zeichnet herausragende Arbeiten im Feld der Global South Studies aus. Der Preis ehrt Forschung, die besonders originell und zugänglich ist. Die Juror*innen lobten den Artikel für seine fesselnde Erzählweise, seine Originalität und seine Verständlichkeit, sowie für seine aktuelle Auseinandersetzung mit gewaltfreiem Protest und sozialer Gerechtigkeit. Jurymitglied Silas Udenze beschrieb den Artikel als „äußerst fesselnd, originell und verständlich“ und lobte, dass er „eine einzigartige Perspektive auf Essen als politische Praxis und Protestform“ biete.

Der Artikel wurde im Rahmen des Early-Career Research Tandem Projekts Caring Life in and from the Urban Margins: Women, Ollas Comunitarias, and Everyday Resistance in Cali, Colombia (gefördert durch die Initiative De/Coloniality Now der Universität Freiburg) und in Kooperation mit dem Projekt Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict (gefördert durch das BMFTR) verfasst. 

Die Bekanntgabe der Gewinner*innen sowie weiterer herausragender Beiträge ist auf der Webseite vom Global Souths Hub verfügbar.

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