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Edwin Mutyenyoka im südafrikanischen POWER Talk-Podcast

logo radio power 98.7 / portrait of Edwin Mutyenyoka

Kenia's Shirika Plan: Ein neues Modell für die Inklusion Geflüchteter oder ein gewagtes politisches Unterfangen? 
 

Kenia ist aktuell dabei, den sogenannten ,Shirika Plan' umzusetzen, eine nationale Strategie, welche das Ziel verfolgt, den Umgang mit Geflüchteten im Land grundlegend von einer humanitären Herausforderung hin zu einer Möglichkeit für Entwicklung zu transformieren. Im POWER Talk der südafrikanischen Radiosendung Power 98.7, spricht Gastgeber Mondli Makhanya mit ABI-Mitarbeiter Edwin Mutyenyoka.

Im Gespräch diskutieren sie die Unterschiede zwischen den Strategien Südafrikas, Geflüchtete in die Gesellschaft zu integrieren, und dem neuen Programm in Kenia. In Südafrika kam es in den letzten Wochen zu einem Anstieg an xenophober Gewalt. In diesem Kontext fragt Makhanya nach den Voraussetzungen für den Erfolg des Shirika Plans in Kenia.

Mutyenyoka betont, dass "Geflüchtete [...] nicht nur passive Empfänger*innen von Hilfe [sind], sondern Menschen mit Kompetenzen und Handlungsfähigkeit. Der Shirika Plan ist also eine Investition in nachhaltige sozio-ökonomische Integration". Kenia erhält außerdem internationale finanzielle Unterstützung und setzt den Plan nun erst nach Tests in kleineren Maßstäben um. Dennoch bleibt es zentral, dass der Plan auch lokalen Communities zugutekommen muss, damit keine neuen sozialen Spaltungen entstehen.

Das Gespräch ist zum Nachhören online verfügbar.

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Medienbeiträge