Warum werden Menschen aus Südafrika vertrieben?
Im Weltspiegel-Podcast der ARD erklärt Edwin Mutyenyoka, was die Menschen nach der Rückkehr in ihrer Heimat erwartet und was die vergangene Fußball-Weltmeisterschaft der Männer über die Beziehung Südafrikas zu den Nachbarländern verrät.
Zehntausende Migrantinnen und Migranten verlassen Südafrika aus Angst vor fremdenfeindlicher Gewalt. Sie fühlen sich nicht mehr sicher, seitdem selbst ernannte „Ordnungshüter“ Menschen aus Malawi, Simbabwe und anderen Ländern angreifen oder ihre Läden und Wohnungen plündern. Die Regierung wird von der anti-migrantischen Bewegung getrieben und verspricht nun, gegen undokumentierte Migrant*innen vorzugehen. Dabei ist die südafrikanische Wirtschaft in vielen Bereichen von zugewanderten Arbeitskräften abhängig.
Was diese Entwicklungen mit Südafrikas Kampf und Sieg gegen die Apartheid zu tun haben und wie die afrikanischen Nachbarländer auf die Zustände in Südafrika reagieren, berichtet Edwin Mutyenyoka im Podcast.
Die Sendung ist unter anderem auf der ARD-Webseite zu hören.