Direkt zum Inhalt

Helga Dickow zu Konflikten im Tschad

Portrait von Helga Dickow und Logo der Frankfurter Rundschau

Greift der Krieg im Sudan auf den Tschad über?

Tschad ist zunehmend von der Lage im Nachbarland Sudan betroffen. Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau berichtet ABI-Assoziierte Helga Dickow, dass sich das Land ohnehin in einer Krise befindet. 

Die aktuelle Lage sei düster, vor allem, weil die politische Opposition unter Präsident Déby weiter bedrängt worden sei. „Das Wenige, was von der politischen Opposition im Land noch übrig war, wurde getötet oder ist in Haft“, sagt Dickow. Zudem steigt die Armut im Land: „Viele Menschen können sich nicht einmal zwei Mahlzeiten am Tag leisten.“

Auch die durch Déby geförderte aktuelle Annäherung Tschads an die Vereinigten Arabischen Emirate, die sich etwa in neuen Regelungen zum Gebrauch von Sprachen äußert, kommt im christlich geprägten Süden Tschads nicht gut an. Eine gewisse Annäherung an Frankreich sei nach einem Besuch Débys in Paris jedoch wieder denkbar. Offen bleibt, was das für die lokale Bevölkerung bedeutet.

Der Artikel ist auf der Webseite der Frankfurter Rundschau verfügbar.

Newstyp:
Medienbeiträge