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Internationale Konferenz “Re-thinking Peace and Conflict Studies” in Tunis

Fünf Personen sitzen an einem Konferenztisch, hinter ihnen eine Power Point Präsentation.

Miriam Bartelmann, Viviana García Pinzón und Fabricio Rodríguez mit Kolleg*innen in Tunis.

| © ABI

ABI-Kolleg*innen Miriam Bartelmann, Viviana García Pinzón, Fabricio Rodríguez und ABI-Direktor Andreas Mehler berichten aus Tunis
 

Die internationale Konferenz „Re-thinking Peace and Conflict Studies” fand vom 11. und 12. Oktober 2025 in Tunis statt. Die vom Kompetenznetzwerk „Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict“ in Zusammenarbeit mit dem Merian Centre for Advanced Studies in the Maghreb (MECAM) organisierte Konferenz brachte Forscher des MECAM und anderer Maria Sibylla Merian Centres for Advanced Studies (MERIAN-Zentren) zusammen, darunter CALAS (Mexiko), Mecila (Brasilien), ICAS:MP (Indien) und MIASA (Ghana). Alle diese Projekte werden vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Das Konferenzprogramm umfasste verschiedene Formate wie Podiumsdiskussionen, Roundtables und Gespräche nach der World-Café-Methode. Dieses internationale Umfeld bot Raum für kritische Diskussionen rund um die thematischen Schwerpunkte, die die Arbeit des Netzwerks in den letzten Jahren geprägt haben: u. a. die Kolonialität von Gewalt und Konflikten, Sicherheitspolitik jenseits eurozentrischer Rahmenbedingungen, die Politik des Wissens und der Repräsentation sowie transformative Gerechtigkeit.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Vorstellung von zwei wichtigen wissenschaftlichen Ergebnissen des Netzwerks:(1) the Rowman & Littlefield Handbook of Peace and Conflict Studies: Perspectives from the Global South und (2) die Virtual Encyclopaedia on Peace and Conflict, die online nutzbar ist.

Als Abschlusskonferenz der ersten Phase des Netzwerks „“Postcolonial Hierarchies“ (2022–2026) bot die Veranstaltung Gelegenheit zur gemeinsamen, kritischen Reflexion über die Erfolge und Beiträge des Netzwerks. Diese Diskussionen fanden vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen für die Friedens- und Konfliktforschung statt. Diese steht angesichts sich überschneidender globaler Krisen vor neuen Herausforderungen. Die Veranstaltung lieferte neue Ideen und Perspektiven für die zweite Phase des Projekts (2026–2028).

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