Vom 18. bis 22. Mai 2026 waren Dr. Muna Dajani und Hanna Al-Taher zu Gast bei der DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Erneuerbare Energien, erneuerte Autoritarismen? Die Politische Ökonomie von Solarenergie in der MENA-Region“ am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg.
Dr. Muna Dajani ist Forscherin im Bereich der kritischen politischen Ökologie. Sie promovierte am Seminar für Geografie und Umwelt der London School of Economics (LSE), wo sie derzeit als Fellow tätig ist. Ihre Forschung fokussiert sich auf die Themen Green Colonialism und Environmental Justice.
Hanna Al-Taher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der TU Dresden sowie assoziierte Forscherin an der Universität Kassel und der Queen Mary University London. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen politische Theorie, antikoloniale Forschung, Grenzen, kritische Geografie, Queer of Color Critique sowie Gender Studies.
Im Rahmen ihres Besuchs arbeiteten Muna Dajani, Hanna Al-Taher und das Emmy-Noether-Team an einem gemeinsamen Publikationsprojekt zum Thema “Geographies of Energy Imperialism“. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Klimawandel und neuen Formen der Zerstörung und des Widerstands in Westasien und Nordafrika. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zu aktuellen Debatten zum Energieimperialismus in der Region.