Das ABI heißt zwei neue ALMA-Fellows, Onike Shorunkeh-Sawyerr und Sophia Gessner, herzlich willkommen.
ALMA-Fellows sind eine interdisziplinäre Gruppe von Doktorand*innen, die sich in Afrika, Lateinamerika, MENA und Asien mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigten und mit dem ABI verbunden sind. Einige von ihnen werden in ihrer Dissertation direkt am ABI betreut, andere haben Betreuer*innen an anderen Hochschulen.
Onike Shorunkeh-Sawyerr ist Doktorandin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie sowie am Zentrum für Globale Migrationsstudien (CeMig) der Universität Göttingen. Ihre Forschung befasst sich mit programmatischen Verschiebungen in der deutschen und europäischen (EU) Entwicklungszusammenarbeit (EZ) im Kontext von Migration und Flucht aus und innerhalb Afrikas seit dem sogenannten „Sommer der Migration“ 2015. Sie interessiert sich für die sich wandelnden Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und den afrikanischen Partnern auf unterschiedlichen politischen Ebenen. Zuvor war Onike über zehn Jahre in der deutschen internationalen Zusammenarbeit tätig, mit einem Schwerpunkt auf migrationsbezogenen Themen.
Sophia Gessner promoviert am Institut für Migration und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sie studierte zuvor Politikwissenschaft, Soziologie und Migrationsstudien in Würzburg, Salamanca, Genf und Barcelona. Ihre Forschung im Rahmen ihrer Promotion befasst sich mit der Rolle von marokkanisch-deutscher Zusammenarbeit in Bezug auf den Zusammenhang von Berufsausbildung mit klassenbasierter Ungleichheit in Marokko. Sophia ist ehemalige Studienstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.
Beide Promotionen werden von Franzisca Zanker am ABI zweitbetreut und sind Teil der Clusters Flucht und Migration.