Direkt zum Inhalt

Wassersouveränität in den Anden und in Palästina

Portrait von Miriam Bartelmann und TRAFO Logo.

ABI-Mitarbeiterin Miriam Bartelmann teilt ihre Expertise zur globalen Expansion des israelischen Wasserversorgungsunternehmens Mekorot nach Argentinien und der daraus folgenden Entstehung transnationaler Solidarität im TRAFO - Blog for Transregional Research.
 

Mekorot ist durch Abkommen zur Wasserversorgung in zehn Provinzen Argentiniens präsent. Dazu gehören alle Provinzen entlang der Anden, wo bestehende Konflikte um Wasser mit der Ausbeutung von Ressourcen zusammenhängen. Diese Konflikte werden oft von indigenen Bevölkerungsgruppen und urbanen Aktivist*innen angeführt, die von Wasserknappheit und Umweltverschmutzung durch Rohstoffunternehmen betroffen sind. 

In ihrem Widerstand gegen den Verlust der Autonomie über Wasser vereint, schließen sich verschiedene Gruppen zu transnationalen Netzwerken zusammen. Diese verbinden den lokalen Widerstand gegen die Privatisierung der Wasserversorgung mit der transregionalen Solidarität mit Palästina. Im Bereich des sozio-ökologischen Schutzes von Territorien lernen Aktivist*innen von den Erfahrungen mit "Wasserapartheid" in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Der Artikel ist auf der TRAFO-Webseite verfügbar (ENG).

Newstyp:
Medienbeiträge