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Workshop: Partizipative Forschungsmethoden

Die Teilnehmenden im Foyer des ABI.

Die Workshop-Teilnehmenden im Foyer des ABI.

| © ABI

Am 27. und 28. November veranstaltete das PolMig-Projekt einen Workshop zu partizipativen Forschungsmethoden am ABI. Ziel war es, von Kolleg*innen zu erfahren, wie sie partizipative Forschungsmethoden (insbesondere in Afrika) einsetzen und welche Lehren sie daraus ziehen. Dabei ging es um Überschneidungen zwischen auf Kunst basierenden methodologischen und epistemologischen Überlegungen. Diskutiert wurden die Konzepte aus dekolonialer und global-südlicher Perspektive, vor allem wurde die Frage erörtert, wie das emanzipatorische Ziel der künstlerischen, partizipativen Methoden mit der Wissensproduktion in Einklang gebracht werden kann.

Der Workshop bot Einblicke in die Forschungsarbeiten von Melis Çin, Mariangela Palladino, Viviana García Pinzón und Jan Grill rund um Kochtöpfe, Galerieräume und Kameras in Uganda, der Türkei, Südafrika, Kolumbien und Marokko. Duduzile Ndlovu zeigten, wie es möglich ist, Forschung durch Poesie neu zu denken. 

Schließlich machte die Gruppe eine Schulung in der Forschungsmethode „Theatre of the Oppressed” (Theater der Unterdrückten) von einer der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet, Taísa Oliveira, und ihrer in Porto ansässigen Theatergruppe Uma Pausa Teatral. Das PolMig-Team erhielt wichtige Hinweise und Anregungen für die eigene Umsetzung von Theaterworkshops, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Migrant*innen und Aufnahmegemeinschaften besser zu verstehen.

Am Ende reflektierten die Teilnehmenden darüber, welche neue Sichtweisen die erlernten Methoden eröffnen, vor allem im Hinblick auf die Wahrung von Würde und Handlungsfähigkeit der Forschungsteilnehmenden.

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