Friedensmission in D. R. Congo (2003-2004)
| © Air Vice Marshal Mahmud Hussain (retd.)Bangladesch beteiligt sich seit fast vier Jahrzehnten an UN-Friedensmissionen. Im Laufe der Jahre hat sich das Land zu einem der wichtigsten truppenstellenden Länder entwickelt und sich einen Namen bei Friedensmissionen gemacht. Die Teilnahme an diesen bedeutet auch die Einhaltung von Normen bezüglich der Friedenssicherung, darunter die Achtung der demokratischen Ordnung, ausgewogene Beziehungen zwischen Zivilbevölkerung und Militär sowie die Gleichstellung der Geschlechter.
Die Einhaltung dieser Normen durch die Friedenstruppen ist von zentraler Bedeutung für die REglementierung ihres Verhaltens vor Ort, die Übereinstimmung der Einsätze mit den Resolutionen der Vereinten Nationen, die Stärkung ihrer Legitimität und sogar die Steigerung ihrer Effektivität beim Schutz der Zivilbevölkerung und der Wahrung des Friedens.
Heute gibt es immer weniger UN-Friedensmissionen und ihre Wirksamkeit wird in Frage gestellt. Mit Blick auf die Entwicklung der bangladeschischen Streitkräfte in den letzten fünf Jahrzehnten diskutiert Professor Rashed Uz-Zaman (Universität Dhaka), inwieweit die UN-Normen die Streitkräfte des Landes geprägt haben und was dies für die Zukunft Bangladeschs bedeutet.
Programm
Einleitung: Willkommensworte von Andreas Mehler
Keynote: "Bangladesh Armed Forces in UN Peacekeeping Operations and Democracy: No Norms Matter?" von Rashed Uz-Zaman (University of Dhaka)
Kommentar 1: "Training peacekeepers for norms adhesion" von Emma Birikorang, KAIPTC
Kommentar 2: "Norms adhesion or protections of civilians - a dilemma?" von Tim Glawion
Ende: Offene Diskussion, Moderation Andreas Mehler
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird vom Arnold-Bergstraesser-Institut organisiert.
Die Teilnahme ist in Präsenz (Adresse siehe unten) oder über Zoom möglich unter:
https://us02web.zoom.us/j/85890579985?pwd=rXDBzL6oHPLz0HKUsat1bvbOX3BMaZ.1
Meeting-ID: 858 9057 9985 ; Kenncode: 444292