Vortrag: Afrikanische Perspektiven auf die Migrationsforschung

Liebe Freunde und Interessierte des Arnold-Bergstraesser-Instituts,

nicht zuletzt seit der europäischen "Flüchtlingskrise" im Jahr 2015 wird in Zeitungen und Diskussionen viel über die afrikanische Migration nach Europa, das Leben afrikanischer MigrantInnen in Europa und zum Teil auch über ihre Reise hierher berichtet. Das Verständnis der afrikanischen Migration wird dabei stark vereinfacht, von allen Nuancen befreit und fast ausschließlich in ein negatives Licht gerückt. Im Rahmen einer Diskussionsrunde werden drei afrikanische WissenschaftlerInnen über ihre Arbeit in der Migrationsforschung, ihre Positionierung, aktuelle Debatten in Wissenschaft und Gesellschaft sprechen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Vortrag und unserer Forschung.

Das Team des ABI

 

Was kann ein differenzierteres Verständnis der afrikanischen Migration für eine bessere Beziehung zwischen den Europa und Afrika bedeuten? Drei WissenschaftlerInnen werden in der Diskussionsrunde "African Perspectives on Migration Research" auch darüber diskutieren.
Der diesjährige Arnold‐Bergstraesser‐Preis wurde an Lukas Maximilian Müller verliehen. Er erhielt ihn für seine Promotion "Whose Policy? The Role of Regional Public Administrations in the Policy-Making Processes of ASEAN and ECOWAS and the Impact of External Institutional Support", die den Einfluss regionaler Verwaltungsstäbe als auch externer Akteure, wie Drittstaaten und internationale Organisationen, auf die Entstehung regionaler Politik in zwei der signifikantesten Regionalorganisationen weltweit untersucht: der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) und der Economic Community of West African States (ECOWAS).
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