Forschung

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist ein Forschungsinstitut, das sich in vergleichender Perspektive sozio-politischen Themen in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika widmet.

Das Institut befasst sich insbesondere mit Wandlungsprozessen im Hinblick auf staatliche Institutionen, soziale und ethnische Konflikte, und Ressourcenverteilungen. Es verfolgt einen komparativ-empirischen Ansatz, in dem soziale Phänomene unter Berücksichtigung von lokal- und länderspezifischen Kontexten erforscht werden. Im Zentrum stehen vergleichende regionalwissenschaftliche Studien (comparative area studies), die sowohl inter/intraregionale als auch intertemporale Analysen beinhalten. Grundlegende empirische Untersuchungen, die theoretisch fundiert und in unterschiedlichen Denkschulen verankert sind, stellen einen zentralen Bestandteil der Entwicklung innovativer Konzepte dar. Die Forschungsarbeit am ABI kann grundsätzlich in drei verschiedene Themengebiete (Cluster) unterteilt werden:

  • Ethnische und religiöse Konflikte
  • Staat und Governance
  • Ressourcenpolitik

 

ALMA Research Series –  Freiburg’s interdisciplinary colloquium on social transformations in Asia, Latin America, Middle East, and Africa.

Diese Initiative hat das ABI im Wintersemester 2016/17 in Kooperation mit interessierten Lehrstühlen und Forschungsinstituten diverser Disziplinen an der Universität Freiburg gestartet. Das Kolloquium ist explizit interdisziplinär ausgerichtet - Vortragende und Discussants vertreten unterschiedliche Fächer. Den Schwerpunkt des Kolloquiums bilden empirisch-vergleichende Arbeiten, die sich mit sozialwissenschaftlich bedeutsamen Phänomenen in außereuropäischen Räumen und Gesellschaften beschäftigen. Das ALMA -Kolloquium spricht Personen verschiedener Disziplinen an, die im Rahmen einer Doktorarbeit, Habilitation oder eines Forschungsprojekts zu solchen Themen arbeiten.

Die Veranstaltungen – vier bis maximal sechs Termine im Semester– sind jeweils an einem Donnerstag von 12.30-14.00 Uhr. >>>