Franzisca Zanker argumentiert im Public Anthropologist, dass afrikanische Staaten trotz des hohen Drucks, der EU in Migrationsfragen entgegenzukommen, subtile und oft implizite Reaktionsmöglichkeiten entwickelt haben.
Die Berliner Konferenz von 1884-85 prägte die Kolonisierung Afrikas und hatte nachhaltige Auswirkungen. Nun beleuchtete ein Symposium die Bedeutung dieses kolonialen Erbes für die afrikanisch-europäischen Beziehungen. Franzisca Zanker und ALMA Fellow Chinwe Ogbonna nahmen an der Veranstaltung teil.
Franzisca Zanker analysiert die europäischen Externalisierungbemühungen und kritisiert, dass politische Interessen der afrikanischen Partnerländer nicht genug berücksichtigt werden.
Tim Glawion teilt seine Einschätzung über die Ergebnisse der Europawahlen und ihre Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Afrika.
Anlässlich des Europatages sprach Tim Glawion bei einer französischen DW-Sondersendung über die Beziehungen zwischen Afrika und der Europäischen Union.
Franzisca Zanker und Amanda Bisong führten im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung eine Studie durch, um ein differenziertes Verständnis von Migration und Mobilität auf dem afrikanischen Kontinent zu entwickeln.
In einer Fallstudie untersucht Fikreab Gintamo Gichamo, welche innenpolitischen Interessen Äthiopien bei der Zusammenarbeit mit der EU im Bereich der „Rücknahme" - Migration verfolgt.
Frankreich und Tschad pflegten unter dem Regime von Idriss Déby (1990-2021) stets gute Beziehungen. Nach der irregulären Machtübernahme durch Débys Adoptivsohn Mahamat Déby bestehen diese fort. Dessen Aussöhnung mit Oppositionsführer Succès Masra liegt ebenfalls in Frankreichs Interesse – das Nachsehen hat die Zivilgesellschaft. Helga Dickow, Tschadexpertin am ABI, erläutert.
Schleuser bleiben künftig straffrei: Was die Aufhebung des Anti-Migrations-Gesetzes im Niger bedeutet
Leonie Jegen spricht mit der Deutschen Welle über den aktuellen Stand eines EU-Programms über die Umsiedlung von 50.000 Flüchtlingen von Lybien nach Europa.