Wir über uns

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen vergleichende Regionalforschung und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands.
Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung ist es angegliedert an die Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 durch den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, gegründet. Neben Konferenzräumen bietet das eigenständige Gebäude Büroräume für GastwissenschafterInnen. Das Institut erhält seine Grundfinanzierung vom Land Baden-Württemberg. Zusätzliche Drittmittel werden durch wissenschaftliche Institutionen sowie Organisationen der internationalen Zusammenarbeit eingeworben.

Der wissenschaftliche Fokus des Instituts liegt auf Transformationen von Macht, staatlichen Strukturen und sozialen Konflikten in Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Die aktuellen Forschungsschwerpunkte sind  

Das Institut zeichnet sich durch seine vergleichende und interdisziplinäre Vorgehensweise sowie seinen Methodenmix aus. Feldforschung, tiefgehendes regionales Fachwissen und regionalspezifische Kontexte stehen im Mittelpunkt. Als ein Forschungsinstitut, das im Globalen Norden angesiedelt ist und seit über 60 Jahren zu den Entwicklungen im Globalen Süden forscht, spielt die Auseinandersetzung mit den Folgen des gewalttätigen und rassistischen Kolonialismus und den darauffolgenden globalen Ungleichheiten eine zentrale Rolle in unserer Arbeit. Dabei geht es uns nicht nur um die wissenschaftlichen Themen unser Arbeit, sondern auch ganz besonders um dem Abbau globaler Wissensasymmetrien.

Die ABI Bibliothek ist spezialisiert auf politischen, sozialen und kulturellen Wandel in Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten. Mit einem Bestand von 85.000 Monographien und 120 Zeitschriften ist sie eine der größten Sammlungen im Bereich Entwicklung und Regionalforschung in Deutschland. Der Katalog der Bibliothek ist online abrufbar.
 
Biografische Notizen zu Arnold Bergstraesser
Verein
Beirat
Geschichte des Instituts