3 Sätze über das Institut

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen comparative areas studies und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands. Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung kooperiert das Institut mit der Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 gegründet und geht auf den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, zurück.

Aktuelles

17. Januar 2022

Fabricio Rodríguez hat eine Review zu einem Artikel über das Konzept Sumak Kawsay verfasst, in welchem Abgrenzung und Aneignung des Konzepts behandelt werden.

14. Januar 2022

Die drei kamerunischen WissenschaftlerInnen wollten an einem Workshop über die Rückgabe von Kolonialobjekten im Museum Fünf Kontinente in München teilnehmen.

22. Dezember 2021

Anika Becher empfiehlt ein Paper von Gunjan Wadhwa, das die Forderungen nach Gemeinschaftsrechten von den Adivasi in Indien untersucht. 

19. November 2021

Wegen der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie darf das ABI nur nach Voranmeldung und mit gültigen Impf- oder Genesenenstatus betreten werden.

Veranstaltungen / Termine

Die VAD-Konferenz 2022 in Freiburg thematisiert unter dem Oberthema „Afrika und Europa: reziproke Perspektiven“ Prozesse der Koproduktion von Wissen sowie der gegenseitigen Infragestellung unterschiedlicher Denkweisen. Call-for-Paper-Deadline: 31.01.2022

7. Juni 2022 bis 10. Juni 2022

Ausgehend von zwei Forschungsprojekten zu Zwangsmigration und Frieden in afrikanischen Ländern planen wir für 2022 eine Workshop-Reihe mit interdisziplinären Forscher*innen der Zwangsmigrationsforschung mit Schwerpunkt Afrika.

11. Juni 2022

Der Vortrag skizziert die Entwicklung der "Kolonialwissenschaften", die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts einen wichtigen Zweig der Hochschulausbildung im Frankreich der Dritten Republik darstellten.  Mit der "Ecole coloniale" wie auch den kolonialwissenschaftlichen Bildungszweigen der Universitäten und Hochschulen sollte einerseits die Grundbildung der Kolonialbeamten sichergestellt werden und andererseits auch auf wissenschaftlicher Ebene eine Legitimation für Frankreichs koloniale Ausdehnung geliefert werden. Der Vortrag präsentiert eine Reihe von Initiativen und Forschungen, die sich in den letzten Jahrzehnten mit diesem "kolonialen Erbe" des französischen Hochschulssystems befassten, und diskutiert die Schwierigkeiten, welche die Aufarbeitung dieses Kapitels der französischen Bildungsgeschichte noch heute bereitet.

Veranstaltungsort:
Via Zoom
24. Januar 2022 - 19:00

"Warum lassen wir zu, dass diese Leute aus Dreckslochländern hierher kommen?" (D.J. Trump, 45. Präsident der USA).

Antischwarze Äußerungen seit langer Zeit Teil der sprachlichen Gedankenwelt Amerikas. Onookome Okome wird im Vortrag die Kulturgeschichte dieser sprachlichen Gewalt zu untersuchen. Dazu zieht er auch die Werke dreier bedeutender europäischer Autoren heran, die es ihm erlauben, Muster in der Anwendung sprachlicher Gewalt gegen schwarze Körper in historischer und politischer Perspektive aufzuzeigen.

Veranstaltungsort:
Via Zoom
25. Januar 2022 - 20:15

Publikationen

Stefan Rother has recently published an article on role of civil society in global migration governance in times of COVID-19.

2021

Die Sozialstrukturen in Lateinamerika sind in den letzten zwei Jahrzehnten in Bewegung geraten. Ausschlaggebend waren zum einen die Folgen der neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik der 1980er und 90er Jahre, zum anderen die Wahl von Mitte-Links-Regierungen seit Beginn der 2000er Jahre. Dieses Lehrbuch gibt einen Überblick über aktuelle Tendenzen in Lateinamerika und umfasst zentrale Entwicklungen, wichtige Phänomene und neue Debatten. Indem es wichtige lateinamerikanische Stimmen in deutscher Sprache zugänglich macht, ist das Buch auch ein Beitrag zur Dekolonisierung der Wissenschaft.

2021

Out now: Africa Yearbook 2020, edited by Albert Awedoba, Benedikt Kamski, Andreas Mehler and David Sebudubudu.

2021

Projekte und Kooperationen

In einer aktuellen Studie untersucht das ABI mit Partnerinnen der Universität Osnabrück, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete in sechs Ländern in Westafrika, Ostafrika und im südlichen Afrika ausgewirkt hat, namentlich Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika, Uganda und Simbabwe.

Der AMMODI-Blog veröffentlicht regelmäßig leicht zugängliche Beiträge, um das Verständnis von afrikanischer Migration, Mobilität und Vertreibung in ihrer ganzen Vielfalt zu erweitern.

Das ABI hat mit dem Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) und dem Afrika-Zentrum für Transregionale Forschung (ACT) zwei zentrale Projekte der Universität Freiburg auf den Weg gebracht.

Ziel dieser Rezension-Reihe ist es, über Werke von WissenschaftlerInnen aus den Regionen Afrikas, Lateinamerikas, des Mittleren Ostens und Asiens (ALMA) zu schreiben. Dazu wählen ABI-MitarbeiterInnen und Assoziierte Werke aus, die sie besonders gerne gelesen haben. Ziel dieses Blogs ist es, neue Gespräche zu beginnen, interessante Themen zu erforschen und ausgezeichnete Wissenschaft hervorzuheben. Die Blogsprache ist englisch, einmal monatlich erscheint eine neue Rezension.

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