3 Sätze über das Institut

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen comparative areas studies und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands. Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung kooperiert das Institut mit der Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 gegründet und geht auf den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, zurück.

Aktuelles

21. April 2022

Helga Dickow skizziert die politische Lage im Tschad ein Jahr nach dem Tod des vormaligen Präsidenten.

11. April 2022

Amya Agarwal hat ein Kapitel gelesen, das das Potenzial der feministischen Friedenserziehung vorstellt, Veränderungen in Konfliktsituationen herbeizuführen.

29. März 2022

Andreas Mehler legt im aktuellen Videopodcast der Universität Freiburg dar, wie sich der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine auf Länder in Afrika auswirkt.

22. März 2022

Sind die vorherrschenden Theorien über die Rückkehrmigration zu kurzsichtig und überholt? Khangelani Moyo hat einen Artikel gelesen, der so argumentiert.

Veranstaltungen / Termine

Die Registrierung für die hybride VAD Tagung 2022 ist nun eröffnet: Unter dem Oberthema „Afrika und Europa: reziproke Perspektiven“ thematisiert die VAD 2022 in Freiburg Prozesse der Koproduktion von Wissen sowie der gegenseitigen Infragestellung unterschiedlicher Denkweisen.

7. Juni 2022 bis 10. Juni 2022
Bringing together interdisciplinary researchers in forced migration studies for a roundtable discussion.

Ausgehend von zwei Forschungsprojekten zu Zwangsmigration und Frieden in afrikanischen Ländern ist für 2022 eine Workshop-Reihe geplant, mit interdisziplinären Forscher*innen der Zwangsmigrationsforschung mit Schwerpunkt Afrika.

11. Juni 2022

In der Lecture Series widmen sich die Veranstalter*innen dem Zusammenhang zwischen Identität und Mobilität, und zwar anhand laufenden Forschungen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent. Das Thema umfasst Fragen zu Fremdenfeindlichkeit und Integration von Migranten, Dokumentation und Rechte von Migranten und die Rolle der Diaspora. Der Schwerpunkt liegt auf der innerafrikanischen Migration.

30. Juni 2022 bis 14. Juli 2022

Die Vorträge schauen aus zwei verschiedenen Perspektiven auf den Nordafrika und den Nahen Osten und deren Aufbruch hin zur Förderung grüner Energien: Natalie Koch spricht über die "Post-Öl"-Zukunft dieser Region und die gesellschaftlichen Werte, dieser Vision zugrundeliegen. Hamza Hamouchene wirft in ihrem Vortrag ein Schlaglicht auf das trügerische Narrativ, das verspricht, dass Nordafrika künftig nicht nur den eigenen Energiebedarf decken, sondern auch riesige Überschüsse nach Europa exportieren kann.

2. Juni 2022 - 18:00

Publikationen

Khangelani Moyo and Franzisca Zanker recently published an article about a conflation between refugees and other migrants at a legislative, policy and narrative level in South Africa which results in dangerous, sometimes violent consequences for migrant communities themselves.

 

2022

Benjamin Schütze recently published an article in "ORIENT" in which he argued that a values-based German foreign policy in the MENA requires less, not more programmes aimed at the promotion of democratic values and instead should be based on the mainstreaming of such values into all spheres of German foreign policy itself as well as on the promotion of new forms of transregional democratic solidarity and understanding.

2022

Antje Missbach's monograph offers an ethnographically informed critique of the hyper-politicised debate on the facilitation of irregularised migration for people seeking asylum between Indonesia and Australia.

2022

Projekte und Kooperationen

Zwischen 2022 und 2024 werden Dr. Alke Jenss und Dr. Benjamin Schuetze am ABI versuchen, ein besseres Verständnis der Bedeutung und Wirkung transregionaler Infrastrukturen für eine mögliche demokratische Regierungsführung in den verschiedenen Regionen, die sie verbinden, zu gewinnen.
Ausgehend von zwei Fällen transregionaler Energieinfrastrukturprojekte, nämlich dem Versuch, Stromnetze zwischen Nordafrika und Europa über Unterseekabel zu verbinden (MedGrid), und der Schaffung eines zusammenhängenden nord- und mittelamerikanischen Stromnetzes (SIEPAC), fragt das Projekt, auf welche Weise transregionale Infrastrukturprojekte das lokale, nationale und transnationale politische Handeln verändern und welche Auswirkungen sie auf demokratische und/oder autoritäre Regierungspraktiken haben.
 

2022 - 2024

Wie manifestieren sich postkoloniale Hierarchien in Epistemologien und in der Wissensproduktion der Friedens- und Konfliktforschung? Wie kann die Friedens- und Konfliktforschung zu einer Transformation solcher Hierarchien beitragen? Dazu wird das ABI mit den Universitäten Marburg, Erfurt und Bayreuth im BMBF-geförderten Projekt "Postcolonial Hierarchies in Peace & Conflict“ zusammenarbeiten. Eine Virtual Encyclopedia wird die Ergebnisse, methodische Weiterentwicklungen & theoretische Innovationen anschließend präsentieren.

2022 - 2026

In einer aktuellen Studie untersucht das ABI mit Partnerinnen der Universität Osnabrück, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete in sechs Ländern in Westafrika, Ostafrika und im südlichen Afrika ausgewirkt hat, namentlich Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika, Uganda und Simbabwe.

Ziel dieser Rezension-Reihe ist es, über Werke von WissenschaftlerInnen aus den Regionen Afrikas, Lateinamerikas, des Mittleren Ostens und Asiens (ALMA) zu schreiben. Dazu wählen ABI-MitarbeiterInnen und Assoziierte Werke aus, die sie besonders gerne gelesen haben. Ziel dieses Blogs ist es, neue Gespräche zu beginnen, interessante Themen zu erforschen und ausgezeichnete Wissenschaft hervorzuheben. Die Blogsprache ist englisch, einmal monatlich erscheint eine neue Rezension.

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