3 Sätze über das Institut

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen comparative areas studies und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands. Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung kooperiert das Institut mit der Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 gegründet und geht auf den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, zurück.

Aktuelles

27. Januar 2023

Den Auftakt zum ALMA Blog im Jahr 2023 macht Sophie Klischat. Sie rezensiert einen Artikel, der eine Einführung in das Feld des afrikanischen Feminismus gibt.

Symboldbild: Zeitung
17. Januar 2023

Annalena Baerbock will intensivere europäisch-afrikanische Zusammenarbeit vorantreiben. Interview mit Andreas Mehler in der DW.

17. Januar 2023

In ihrem jüngsten Buch leistet Alke Jenss einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit staatlichen Sicherheitspraktiken.

10. Januar 2023

Auf der Tagung wurden Dekolonisierung und das Fortwirken kolonialer Strukturen diskutiert. Die Veranstaltung ist jetzt zum Anschauen verfügbar.

Publikationen

The contributors of this issue offer ways to think through the relationships between research ethics, power, violence, inequalities, institutions and pedagogy in various volatile research contexts and institutional frameworks.

2022

Cameroon’s Anglophone regions have been in a state of violent unrest since October 2016 which resulted in more than 765,000 displaced civilians, who fled to the Francophone parts of the country or to neighbouring Nigeria. Adama Ousmanou sheds light on life of those in the Far North of Cameroon, which since 2013 has been significantly affected by violence perpetrated by the Islamic terrorist organisation Boko Haram itself.

2022
Paramilitaries, crime, and tens of thousands of disappeared persons—the so-called war on drugs has perpetuated violence in Latin America, at times precisely in regions of economic growth. Legal and illegal economy are difficult to distinguish.
2022

Projekte und Kooperationen

Eine Nachwuchsgruppe im Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter der Leitung von Benjamin Schütze wird am ABI die Beziehung zwischen Solarenergie und autoritären Praktiken im Mittleren Osten und Nordafrika (MENA) (Marokko, Tunesien, Jordanien) analysieren.

2022 - 2028

Zwischen 2022 und 2024 werden Dr. Alke Jenss und Dr. Benjamin Schuetze am ABI versuchen, ein besseres Verständnis der Bedeutung und Wirkung transregionaler Infrastrukturen für eine mögliche demokratische Regierungsführung in den verschiedenen Regionen, die sie verbinden, zu gewinnen.
Ausgehend von zwei Fällen transregionaler Energieinfrastrukturprojekte, nämlich dem Versuch, Stromnetze zwischen Nordafrika und Europa über Unterseekabel zu verbinden (MedGrid), und der Schaffung eines zusammenhängenden nord- und mittelamerikanischen Stromnetzes (SIEPAC), fragt das Projekt, auf welche Weise transregionale Infrastrukturprojekte das lokale, nationale und transnationale politische Handeln verändern und welche Auswirkungen sie auf demokratische und/oder autoritäre Regierungspraktiken haben.
 

2022 - 2024

Wie manifestieren sich postkoloniale Hierarchien in Epistemologien und in der Wissensproduktion der Friedens- und Konfliktforschung? Wie kann die Friedens- und Konfliktforschung zu einer Transformation solcher Hierarchien beitragen? Dazu wird das ABI mit den Universitäten Marburg, Erfurt und Bayreuth im BMBF-geförderten Projekt "Postcolonial Hierarchies in Peace & Conflict“ zusammenarbeiten. Eine Virtual Encyclopedia wird die Ergebnisse, methodische Weiterentwicklungen & theoretische Innovationen anschließend präsentieren.

2022 - 2026

Ziel dieser Rezension-Reihe ist es, über Werke von WissenschaftlerInnen aus den Regionen Afrikas, Lateinamerikas, des Mittleren Ostens und Asiens (ALMA) zu schreiben. Dazu wählen ABI-MitarbeiterInnen und Assoziierte Werke aus, die sie besonders gerne gelesen haben. Ziel dieses Blogs ist es, neue Gespräche zu beginnen, interessante Themen zu erforschen und ausgezeichnete Wissenschaft hervorzuheben. Die Blogsprache ist englisch, einmal monatlich erscheint eine neue Rezension.

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