3 Sätze über das Institut

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen vergleichende Regionalforschung und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands. Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung kooperiert das Institut mit der Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 gegründet und geht auf den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, zurück.

Aktuelles

20. Januar 2021

Ist Bolsonaros Wahl vergleichbar mit der US-neokonservativen Bewegung der 70ger Jahre? Hugo Fanton hat einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatten gelesen

18. Januar 2021

Antje Missbach spricht im Memento-Podcast über ihre Forschung zu Indonesien und den Flüchtlingen, die dort im Transit ausharren.

18. Januar 2021

AMMODI RECOMMENDS ist eine Übersicht von in Afrika ansässigen WissenschaftlerInnen und Publikationen zum Thema Migration, Mobilität und Vertreibung in Afrika.

14. Januar 2021

Dissertation zum Vergleich deutscher und namibischer Geschichts-Schulbücher unter der Fragestellung von Kolonialismus und Genozid

Veranstaltungen / Termine

Diese Workshop-Reihe, angesetzt von November 2020 bis März 2021, dient sowohl der Diskussion von Papers, der Aufnahme von Gesprächen mit KollegInnen an anderen Orten als auch der gegenseitigen Vorstellung laufender Arbeiten.

26. Januar 2021 bis 23. März 2021

Die ALMA Research Series ist Freiburgs interdisziplinäres Kolloquium zu sozialen Transformationen in Asien, Lateinamerika, Nahost und Afrika. Sie findet im Wintersemster viermal im digitalen Raum statt.

18. Februar 2021 - 12:30

Im Rahmen der ALMA Research Series digital im Wintersemester stellt Sheila Fernández Miguez (Rechtswissenschaft) ihr Paper "Law on Domestic Violence and Mapuche Justice. An analysis from decolonial feminism" vor, Rosa Lehmann (Politikwissenschaft) diskutiert es.

18. Februar 2021 - 12:30

Publikationen

Benedikt Kamski together with Edward G.J. Stevenson recently published an chapter on hydropower in Ethiopian Omo-Turkana Basin at "Lands of the future. Anthropological Perspectives on Pastoralism, Land Deals and Tropes of Modernity in Eastern Africa", edited by Echi Christina Gabbert, Fana Gebresenbet, John G. Galaty and Günther Schlee.

2021

Stefan Rother und Uwe Hunger beleuchten im Lehrbuch die aktuellen Migrationsbewegungen, erklären die Ursachen von Migration und Flucht und zeigen, wie auf nationalstaatlicher und supranationaler Ebene mit Migration umgegangen wird.

2021

Within the research project on Displacement in Africa, Joyce Takaindisa recently published a policy brief focussed on legal frameworks and political contestations of refugee and migration governance in Zimbabwe.

 

2021

Projekte und Kooperationen

Seit Oktober 2020 ist Susanne Kuss am ABI für die wissenschaftliche Kooperation mit Namibia zuständig. Im Rahmen der Namibia-Initiative des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) des Landes Baden-Württemberg betreut sie das Teilprojekt, das den Genozid und Kolonialismus im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika sowie deren Folgen für die deutsch-namibischen Beziehungen untersucht. Der Fokus liegt auf der Analyse von Schulbüchern beider Staaten. Dazu wird eine mit dem Africa Centre for Transregional Research (ACT) und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg verbundene Dissertations-Stelle sowie eine deutsch-namibischen Kommission für die Erstellung von extracurricularen Unterrichtmaterialien eingerichtet.

Über mehrere Jahrzehnte seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben europäische Militärs, WissenschaftlerInnen und Kaufleute Kultur- und Alltagsobjekte, aber auch menschliche Überreste aus den damaligen Kolonien in ihre Heimatländer verbracht. So kommt es, dass Schädel, die dem afrikanischen Kontinent zugeordnet werden, in Freiburg  - in der sogenannten Alexander Ecker Sammlung - aufbewahrt werden. Die Sammlung beinhaltet auch menschliche Überreste, deren Erwerb und Nutzung aus heutiger Sicht ethisch und wissenschaftlich nicht als vertretbar gelten können; bei anderen ist der Erwerbsverlauf schwer zu rekonstruieren. Diese Fälle zu klären und gegebenenfalls die Repatriierung vorzubereiten, ist Aufgabe eines bei der Deutschen Stiftung Kulturgutverluste eingeworbenen Forschungsprojekts.

Autoritärer Urbanismus vereint mehrere Aktivitäten, die von der Forschung, einer FRIAS-Nachwuchsforscherkonferenz zur Konvergenz von Autoritarismus & Demokratie bis hin zu einer Einladung für Post-Doc-Stipendiaten aus dem globalen Süden für zwei halbjährige Stipendien in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung reichen.

2020

Ziel dieser Rezension-Reihe ist es, über Werke von WissenschaftlerInnen aus den Regionen Afrikas, Lateinamerikas, des Mittleren Ostens und Asiens (ALMA) zu schreiben. Dazu wählen ABI-MitarbeiterInnen und Assoziierte Werke aus, die sie besonders gerne gelesen haben. Ziel dieses Blogs ist es, neue Gespräche zu beginnen, interessante Themen zu erforschen und ausgezeichnete Wissenschaft hervorzuheben. Die Blogsprache ist englisch, einmal monatlich erscheint eine neue Rezension.

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