3 Sätze über das Institut

Das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) ist in den Bereichen comparative areas studies und transregionale Studien eines der bedeutendsten Forschungsinstitute Deutschlands. Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung kooperiert das Institut mit der Universität Freiburg. Das Institut wurde 1960 gegründet und geht auf den damaligen Professor für Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Freiburg, Arnold Bergstraesser, zurück.

Aktuelles

6. Dezember 2022

Das ABI bietet eine Doktorand*innenstelle im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict Studies".

6. Dezember 2022

Vorträge von Zainab Musa Shallangwa (FRIAS) und Andreas Mehler (ABI) zum Nachschauen.

Teilnehmende des Programms
2. Dezember 2022

Ausschreibung für ein ASA-Stipendium, in dem es um eine praktische Überprüfung von Lehrinhalten und Partnerschaften geht.

Logo ACT
25. November 2022

Das Africa Centre for Transregional Research (ACT) schreibt zum 01.02.2023 eine Stelle als Projektkoordination in Teilzeit aus.

Publikationen

Since 2014, there has been an increase in non-governmental Search and Rescue activities (SAR) on the Central Mediterranean Route (CMR). Scholarly attention has focused on refugees’ and migrants’ lived experiences on the route. When engaging with non-governmental SAR ships, recent migration scholarship mostly concentrated on their function to rescue and to be a symbol for political activism.
2022
In this article, we explore the Belt and Road Initiative (BRI) as a case of “Contingent Power Extension” (CPE) towards the European Union (EU), assessing its implications for regional (dis)integration in the latter.
2022
This article builds an analytical framework to study the relation between security and informality and the extent to which it contributes to producing hegemony in local politics.
2022

Projekte und Kooperationen

Eine Nachwuchsgruppe im Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft unter der Leitung von Benjamin Schütze wird am ABI die Beziehung zwischen Solarenergie und autoritären Praktiken im Mittleren Osten und Nordafrika (MENA) (Marokko, Tunesien, Jordanien) analysieren.

2022 - 2028

Zwischen 2022 und 2024 werden Dr. Alke Jenss und Dr. Benjamin Schuetze am ABI versuchen, ein besseres Verständnis der Bedeutung und Wirkung transregionaler Infrastrukturen für eine mögliche demokratische Regierungsführung in den verschiedenen Regionen, die sie verbinden, zu gewinnen.
Ausgehend von zwei Fällen transregionaler Energieinfrastrukturprojekte, nämlich dem Versuch, Stromnetze zwischen Nordafrika und Europa über Unterseekabel zu verbinden (MedGrid), und der Schaffung eines zusammenhängenden nord- und mittelamerikanischen Stromnetzes (SIEPAC), fragt das Projekt, auf welche Weise transregionale Infrastrukturprojekte das lokale, nationale und transnationale politische Handeln verändern und welche Auswirkungen sie auf demokratische und/oder autoritäre Regierungspraktiken haben.
 

2022 - 2024

Wie manifestieren sich postkoloniale Hierarchien in Epistemologien und in der Wissensproduktion der Friedens- und Konfliktforschung? Wie kann die Friedens- und Konfliktforschung zu einer Transformation solcher Hierarchien beitragen? Dazu wird das ABI mit den Universitäten Marburg, Erfurt und Bayreuth im BMBF-geförderten Projekt "Postcolonial Hierarchies in Peace & Conflict“ zusammenarbeiten. Eine Virtual Encyclopedia wird die Ergebnisse, methodische Weiterentwicklungen & theoretische Innovationen anschließend präsentieren.

2022 - 2026

Ziel dieser Rezension-Reihe ist es, über Werke von WissenschaftlerInnen aus den Regionen Afrikas, Lateinamerikas, des Mittleren Ostens und Asiens (ALMA) zu schreiben. Dazu wählen ABI-MitarbeiterInnen und Assoziierte Werke aus, die sie besonders gerne gelesen haben. Ziel dieses Blogs ist es, neue Gespräche zu beginnen, interessante Themen zu erforschen und ausgezeichnete Wissenschaft hervorzuheben. Die Blogsprache ist englisch, einmal monatlich erscheint eine neue Rezension.

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