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Freiburger Afrikagespräche: Rassismus und Deportationspläne – (Wie lange) Ist Deutschland noch lebenswert?

Die von investigativen Journalist*innen offen gelegten Pläne zur massenhaften Deportation von Menschen haben breite Empörung in der deutschen Gesellschaft ausgelöst. Für Menschen, die hier täglich Rassismus erfahren, waren sie jedoch nicht überraschend: Politische und mediale Diskurse rund um Migration und Flucht, aber auch um Menschen mit so genanntem Migrationshintergrund, sind seit vielen Jahren rassistisch geprägt – und das nicht nur am rechten Rand. Die Asylrechtsverschärfungen der letzten Jahre passen in das gleiche Bild. 
Gleichzeitig überlegen sich Menschen, die rassistisch verunglimpft und diskriminiert werden, wie lange sie in Deutschland noch sicher leben können und wo sie hingehen, wenn die Stimmung weiter nach rechts kippt. Andere sind diesen Schritt schon gegangen und z.B. in ein afrikanisches Land ausgewandert. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Perspektiven zweier Menschen im Vordergrund stehen, die sich mit diesen Diskursen und Entwicklungen beruflich befassen und von den Deportationsplänen eines politischen Lagers betroffen wären.
 
Podiumsgespräch mit Isabelle Ihring, Professorin für Jugend und Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Freiburg, MIASA Fellow, und Gökçen Yüksel, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Kempten
Moderation: Andreas Mehler, Direktor des Arnold-Bergstraesser-Instituts
 
Die Veranstaltung ist Teil des Colloquium Politicum der Universität Freiburg, sie wird gemeinsam mit dem ACT - Africa Centre for Transregional Research und dem Arnold-Bergstraesser-Institut ausgerichtet.
 
 
Wer?Prof. Isabelle Ihring, Prof. Gökçen Yüksel
Wo?Universität Freiburg, HS 1199 im KG I
Wann?