Freiburg und Kolonialismus – Reicht eine Ausstellung?

Liebe Freundinnen und Freunde des Arnold-Bergstraesser-Instituts,

die aktuelle Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ zeigt die Vielfalt von fortbestehenden Verknüpfungen zwischen einer deutschen Stadt und ehemaligen Kolonialgebieten – aber erklärt sie sich selbst? Reicht der gegebene Anstoß aus, um nicht nur Fachkreise, sondern die Stadtgesellschaft breit diskutieren zu lassen? Darüber sprechen Beatrix Hoffmann-Ihde, Kuratorin der Ausstellung, und Albert Gouaffo, Professor für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Dschang (Kamerun), im Rahmen der Freiburger Afrikagespräche | 18.10. 20:00 Uhr.

Die Tagung "Dekolonisierung – Postimperiale Perspektiven einer globalisierten Welt" knüpft daran an, indem sie dekoloniale Perspektivenwechsel in den Mittelpunkt rückt. Der Perspektivenwechsel ist dabei eine leitende Überschrift der Tagung, welche – nicht nur aus aktuellem Anlass – das Thema der Dekolonisierung auch im Hinblick auf die Länder Mittel- und Osteuropas diskutiert. Sie ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Akademie Freiburg, der Heinrich Böll Stiftung, dem Africa Centre for Transregional Research (ACT), dem Arnold-Bergstraesser-Institut und dem Institut für Soziologie der Universität Freiburg | 21.–22.10. hybrid.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Veranstaltungen.

Das Team des ABI

 
Erklärt sich die aktuelle Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ selbst? Wie wirkt sie in die Stadtgesellschaft hinein? Am 18.10. um 20:00 Uhr sprechen darüber die Kuratorin der Ausstellung, Beatrix Hoffmann-Ihde, und Albert Gouaffo, Professor für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft. Die Veranstaltung findet in Hörsaal 1199 (KG1) der Universität Freiburg statt.
Koloniale Strukturen sind beharrlich. Sie wirken fort in globalen Ungleichheiten, die die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung und den Zugriff auf die natürlichen Ressourcen prägen. Und doch lernt Europa nur mühsam, dekoloniale und postimperiale Perspektiven einzunehmen. In der Tagung "Dekolonisierung – Postimperiale Perspektiven einer globalisierten Welt" sollen eben solche Perspektiven diskutiert werden. Sie findet vom 21. bis 22.10. hybrid statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig.
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