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Frankreich und das Déby-Regime im Tschad: Helga Dickow in iz3w

Foto "Mit erhobener Waffe: Militärs im Tschad 2023"
© Mit erhobener Waffe: Militärs im Tschad 2023 | Foto: Helga Dickow

Hochgestreckte Fäuste und antifranzösische Parolen: Die Bilder von den militärischen Machtübernahmen in den Sahelstaaten Burkina Faso, Mali, Guinea und Niger ähnelten sich zuletzt stark. Es waren Putsche, die mitunter lautstark mit Massendemonstrationen begrüßt wurden. Auch westliche Beobachter*innen sehen darin inzwischen einen Protest der Jugend gegen Korruption und Perspektivlosigkeit sowie eine klare Ablehnung von Frankreichs Einfluss in der Region.

Ein anderes Bild zeigt sich hingegen im Tschad, zu dem Frankreich auch nach dem irregulären Machtwechsel 2021 enge Beziehungen unterhält. Dort kam Langzeitpräsident Idriss Déby Itno im April 2021 unter ungeklärten Umständen ums Leben, als die Rebellen vom Front pour l’alternance et la concorde erfolglos versuchten in Richtung Hauptstadt vorzurücken. In einem verfassungswidrigen Verfahren setzte daraufhin ein militärischer Übergangsrat den Déby-Sohn Mahamat als Präsidenten ein. Eigentlich hätte der Parlamentsvorsitzende als Übergangspräsident fungieren und innerhalb von 90 Tagen Wahlen ansetzen müssen - Helga Dickow, Tschadexpertin am ABI, erläutert.

Die gesamten Text von Helga Dickow finden sie hier.

Foto: Mit erhobener Waffe: Militärs im Tschad 2023 | Helga Dickow

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Medienbeiträge