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Chad

Helga Dickow zu den neuesten Entwicklungen im Tschad in The Conversation

Militärs im Tschad 2023, Helga Dickow

Vor drei Jahren starb der Präsident des Tschad, Idriss Déby Itno. Nach seinem Tod übernahm eine Übergangsregierung die Macht. Doch der erhoffte Übergang zur Demokratie ist nicht zustande gekommen. 

Tschader*innen hofften auf ein Referendum die Wiedererstellung der konstitutionellen Ordnung und Wahlen im Oktober 2024. Nach dem umstrittenen Verfassungsreferendum erweckt die Ernennung des Oppositionsführers Succès Masra zum Premiermisister jedoch erneut Bedenken. 

Helga Dickow argumentiert, dass diese dem Übergangspräsidenten Mahamat Idriss Déby zugute kommt - nicht der tschadischen Bevölkerung.

Den vollständigen Text (auf Englisch) finden Sie unter theconversation.com.

 

Frankreich und das Déby-Regime im Tschad: Helga Dickow in iz3w

Foto "Mit erhobener Waffe: Militärs im Tschad 2023"

Hochgestreckte Fäuste und antifranzösische Parolen: Die Bilder von den militärischen Machtübernahmen in den Sahelstaaten Burkina Faso, Mali, Guinea und Niger ähnelten sich zuletzt stark. Es waren Putsche, die mitunter lautstark mit Massendemonstrationen begrüßt wurden. Auch westliche Beobachter*innen sehen darin inzwischen einen Protest der Jugend gegen Korruption und Perspektivlosigkeit sowie eine klare Ablehnung von Frankreichs Einfluss in der Region.

Ein anderes Bild zeigt sich hingegen im Tschad, zu dem Frankreich auch nach dem irregulären Machtwechsel 2021 enge Beziehungen unterhält. Dort kam Langzeitpräsident Idriss Déby Itno im April 2021 unter ungeklärten Umständen ums Leben, als die Rebellen vom Front pour l’alternance et la concorde erfolglos versuchten in Richtung Hauptstadt vorzurücken. In einem verfassungswidrigen Verfahren setzte daraufhin ein militärischer Übergangsrat den Déby-Sohn Mahamat als Präsidenten ein. Eigentlich hätte der Parlamentsvorsitzende als Übergangspräsident fungieren und innerhalb von 90 Tagen Wahlen ansetzen müssen - Helga Dickow, Tschadexpertin am ABI, erläutert.

Die gesamten Text von Helga Dickow finden sie hier.

Foto: Mit erhobener Waffe: Militärs im Tschad 2023 | Helga Dickow

Helga Dickow zitiert in "EINE WELT"

Symbolbild Interview und Portrait von Helga Dickow

Der Tschad gilt als eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt. Die Auswirkungen sind in allen Bereichen des Lebens spürbar. Eine kleine Gruppe von Umweltaktivistinnen und -aktivisten kämpft in dem Sahelstaat darum, mehr Bewusstsein für den Umweltschutz zu schaffen.

Helga Dickow teilt diesbezüglich ihre Expertise

Den vollständigen Artikel finden Sie hier (auch auf Englisch, Französisch und Italienisch).