Veranstaltungsreihe zu Migration in Westafrika

Das ABI richtet in mehreren westafrikanischen Ländern Veranstaltungen zum Thema Migration aus. Es geht dabei um die Verbreitung der Forschungsergebnisse aus dem Forschungsprojekt "Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance" direkt vor Ort. Das Forschungsprojekt ist explizit partizipativ konsipiert und kommt mit der Veranstaltungsreihe diesem Gedanken nach.

Die Reihe startete bereits am 4. Juli 2019 in Gambia, wo ABI-Mitarbeiterin Judith Altrogge in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung die Studie "The Political Economy of Migration Governance in The Gambia" vorstellte. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Am 8. Juli folgte eine weitere Veranstaltung in Nigeria, organisiert von ABI-Mitarbeiter Kwaku Arhin-Sam unter dem Titel "Governing Migration in Nigeria: What ist the Real Agenda and Whose Agenda is it?" mit einem Beitrag des deutschen Botschaftes in Nigeria. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Informationen zur Veranstanstaltung und deren Hintergründen hier.

Am 18. September erfolgte die dritte Veranstaltung in Niger, organisiert von ABI-Mitarbeiterin Leonie Jegen in Kooperation mit LASDEL und CEGLA. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Weitere Termine sind geplant, so am 7. November in Dakar /Senegal in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und am 21./22. November 2019 in Accra/Ghana.

Das Forschungsprojekt "The Political Economy of West African Migration Governance – Die Politische Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance" untersucht noch bis Dezember 2019, wie die Instrumente und Institutionen zur Migrationssteuerung erstellt und implementiert werden, welche Interessen und Akteure einbezogen oder ausgeschlossen sind und welcher gesellschaftlichen Diskurs diese Interessen umgibt. Die qualitative Studie konzentriert sich auf vier Fallstudien – Gambia, Niger, Nigeria und Senegal – und basiert auf Feldforschung, einschließlich halbstrukturierter Interviews in den betreffenden Ländern.